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Das Abenteuer von Sternchen und den Bergfreunden

Eingabe Geschichtenpilot: Zirkuspferd ist unglücklich in der Stadt und läuft weg. Es möchte einmal die Berge sehen, trifft auf dem Weg andere, die auch mitkommen wollen. Ziege verteidigt Berge.

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Titelbild Kindergeschichte Das Abenteur von Sternchen und den Bergfreunden

In einer geschäftigen Stadt voller bunter Lichter und lauter Geräusche stand ein großer, bunter Zirkus. In diesem Zirkus lebte ein wunderschönes, glanzvolles Pferd namens Sternchen. Sternchen war ein schneeweißes Pferd mit einer glänzenden, silbernen Mähne, die im Licht funkelte wie die Sterne am Nachthimmel. Jeden Abend trat Sternchen in der Manege auf und brachte die Kinder mit seinen kunstvollen Sprüngen und Tänzen zum Staunen.

Im Zirkus Kindergeschichte Das Abenteur von Sternchen und den Bergfreunden

Doch Sternchen fühlte sich in der Stadt nicht glücklich. Der Lärm der Autos, die Menschenmengen und das hektische Treiben machten das edle Pferd traurig. Sternchen sehnte sich nach einem anderen Leben, einem Leben in Freiheit, in der Natur, und besonders nach einem Ort, von dem es nur aus Erzählungen seiner menschlichen Freunde gehört hatte: die majestätischen Berge.

Eines Nachts, als der Mond hell am Himmel leuchtete und die Sterne glitzerten, fasste Sternchen einen mutigen Entschluss. Es wollte aus dem Zirkus ausbrechen und die Berge mit eigenen Augen sehen. Also wartete Sternchen geduldig, bis alle Lichter im Zirkus erloschen und die Menschen leise schliefen. Dann schlich sich das Pferd vorsichtig aus seinem Stall, trat durch den schweren Vorhang der Zirkusmanege und lief leise in die Nacht hinaus.

Flucht Stadt Kindergeschichte Das Abenteur von Sternchen und den Bergfreunden

Der erste Teil der Reise war voller Abenteuer. Sternchen trabte durch die schmalen Gassen der Stadt, vorbei an schlafenden Häusern und leeren Straßen. Hin und wieder zuckten Laternenlicht und die Schatten der Nacht über seinen Rücken, aber Sternchen fühlte keine Angst. Das Abenteuer hatte gerade erst begonnen, und die Freiheit lockte.

Bald verließ Sternchen die Stadt hinter sich und die Straßen wurden zu staubigen Wegen, die von hohen Bäumen gesäumt waren. Der Wind wisperte leise durch die Blätter, und Sternchen fühlte sich zum ersten Mal geborgen und frei.

Nach einer Weile spürte es, dass es nicht allein war. Von einem nahen Busch vernahm es ein leises Rascheln. Neugierig blieb Sternchen stehen, und aus dem Busch trat ein kleines, flauschiges Kaninchen hervor.
„Hallo, wer bist du?“, fragte Sternchen freundlich.
„Ich bin Flitzi“, piepste das Kaninchen mutig. „Ich habe gehört, du möchtest zu den Bergen. Darf ich dich begleiten?“
„Natürlich, komm mit, Flitzi. Gemeinsam wird die Reise noch schöner.“

Treffen Kaninchen Kindergeschichte Das Abenteur von Sternchen und den Bergfreunden

Kurze Zeit später, als die Sonne langsam über die Baumwipfel stieg, hörten sie ein Summen über ihren Köpfen. Es war eine kleine Biene, die gerade von einer Blume zur nächsten flog.
„Hallo da unten!“, summte die Biene freundlich. „Ich bin Summi. Wohin seid ihr unterwegs?“
„Wir reisen zu den Bergen. Möchtest du mit uns kommen, Summi?“
„Oh ja! Ich habe noch nie die Blumen der Berge gesehen.“

Treffen Kindergeschichte Biene Das Abenteur von Sternchen und den Bergfreunden

So flog Summi als dritter Gefährte mit ihnen weiter.

Bald darauf stießen sie auf eine Lichtung, wo ein schimmernder Bach durch das Gras plätscherte. Dort trafen sie auf ein quirliges Eichhörnchen, das gerade dabei war, seine Vorräte zu vergraben.
„Hallihallo! Ich bin Kiki, und ich liebe Abenteuer. Wohin geht ihr?“
„Zu den Bergen!“, rief Flitzi begeistert.
„Dann bin ich dabei!“, rief Kiki fröhlich.

Treffen Eichhörnchen Kindergeschichte Das Abenteur von Sternchen und den Bergfreunden

Die vier Freunde zogen gemeinsam weiter. Sie lachten, halfen sich gegenseitig und entdeckten viele Wunder der Natur.

Als die Sonne sich langsam ihrem höchsten Punkt näherte und der Weg steiler wurde, erreichten sie den Fuß der Berge. Von hier aus konnten sie die Gipfel sehen, die in der Sonne glitzerten.

Doch plötzlich hörten sie ein kräftiges Meckern. Auf einem Felsen über ihnen stand eine stolze Bergziege mit glänzendem, weißem Fell und gebogenen Hörnern.
„Halt!“, rief sie mit fester Stimme. „Dies ist mein Berg. Niemand darf einfach so hinaufsteigen!“

Treffen Ziege Kindergeschichte Das Abenteur von Sternchen und den Bergfreunden

Sternchen blieb stehen und senkte den Kopf. „Wir wollen nichts nehmen, wir möchten nur die Berge sehen.“
Die Bergziege stampfte mit dem Huf. „Viele sagen das. Aber dann zertrampeln sie Blumen und verscheuchen die Murmeltiere.“

Flitzi trat vor. „Wir lieben die Natur! Wir achten auf alles, was lebt.“
Summi summte leise: „Ich kann dir zeigen, welche Blumen man nicht berühren sollte.“
Und Kiki rief: „Wir helfen sogar beim Aufräumen, wenn etwas kaputtgeht!“

Die Bergziege musterte sie nachdenklich. Dann seufzte sie. „Ihr seid anders. Vielleicht… darf ich euch doch trauen. Ich heiße Gilda. Wenn ihr versprecht, behutsam zu sein, zeige ich euch einen sicheren Pfad.“

Sternchen lächelte dankbar. „Das versprechen wir.“

Gilda führte sie über schmale Stege, zwischen Felsen und über klare Bäche. Sternchen staunte, wie sicher sich die Bergziege bewegte. Schließlich erreichten sie eine weite, sonnige Bergwiese mit glitzernden Schneefeldern am Horizont.

Schlussszene Kindergeschichte Das Abenteur von Sternchen und den Bergfreunden

Sternchen atmete tief ein. „So riecht also Freiheit.“
Flitzi jubelte, Summi tanzte über die Blumen, und Kiki kletterte auf einen Stein, um die Aussicht zu genießen.

Gilda blickte auf ihre neuen Freunde und lächelte. „Ich wollte meinen Berg beschützen. Jetzt sehe ich, dass man ihn auch mit Freunden teilen kann.“

Als die Sonne unterging, ruhten sie sich alle auf der Wiese aus – Sternchen, Flitzi, Summi, Kiki und Gilda. Sie sahen in den Himmel, wo die ersten Sterne funkelten, und wussten:
Echte Freundschaft findet man überall – sogar auf den höchsten Bergen.

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